Facebook? Nein, danke.

18
Dez
3 Min.
3 Min.

Nervige Werbung, Zensur, Fake-News, Datenskandale, Schnüffelei, politische Beein­flussung, willkürliche Sperrungen von Benutzern: all das hat mit einer Community von Freundeskreisen auf einer Social-Media-Plattform nichts zu tun. Wir haben deshalb unsere Community-Seite bei Facebook gelöscht und bieten auch an unseren Hotspots keine Facebook-basierte Anmeldung an.

Die Liste der Vorwürfe gegen Facebook wegen Verstößen gegen den Datenschutz ist lang und obwohl der Facebook-CEO Zuckerberg bei Bekanntwerden eines jeden Skandals immer wieder Besserung versprach, ist davon bislang nicht viel zu sehen. Nach gründlicher Abwägung der Vor- und Nachteile haben wir daher die maxspot® Community-Seite bei Facebook geschlossen.

Schließung der maxspot-Community auf Facebook

maxspot® nimmt den Schutz der Daten seiner Hotspot-Nutzer ernst. Kommunikations-Verhalten und -Inhalte sind in Deutschland durch das Fernmelde­geheimnis und das Grund­recht auf informa­tionelle Selbst­bestimmung geschützt. Ebenso ist die Meinungs­freiheit ein besonders schützens­wertes Grund­recht. Diese Gesetze sind auch von Konzernen einzuhalten, deren Angebote sich an deutsche Nutzer richten, ins­beson­dere wenn Töchter­unter­nehmen dieser Konzerne – vermutlich aus steuerlichen Gründen – in euro­päischen Ländern wie Irland und/oder Deutschland angesiedelt sind.

Da immer wieder zahlreiche Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften durch Konzerne wie Facebook begangen wurden – und offen­sicht­lich noch werden –, haben wir uns dazu entschlossen, keine Dienste dieser Firmen mehr zu nutzen, soweit dies möglich ist.

Facebook-Login an einem Hotspot

Aus diesem Grund bieten wir an unseren Hotspots auch kein »Facebook«-Login an. Allein schon durch eine mit Facebook verknüpfte Portalseite würde Facebook dadurch Kenntnis erlangen können, welche Hotels mit einem maxspot® Sie aufsuchen oder in welchem Restaurant maxspot®-Nutzer bevorzugt zu Abend essen – und das selbst dann, wenn Sie sich gar nicht am Hotspot anmelden, aber Ihr SmartPhone bzw. dessen WLAN bei Ihrem Aufenthalt dort eingeschaltet lassen.

maxspot® präferiert die anonyme WLAN-Nutzung

Bei maxspot® werden mit dem Smart Login an einem Hotspot persönliche Daten wie Benutzernamen oder Mailadressen gar nicht erst erhoben: die Anmeldung an unseren Hotspots geschieht dabei anonym – ganz so, wie es auch das Tele­medien­gesetz in seiner aktuellen Fassung ausdrücklich zulässt. Die Wahl des gewünschten Anmelde­verfahrens obliegt aller­dings dem jeweiligen Hotspot-Anbieter, der für seinen maxspot®-Hotspot auch andere Anmelde­verfahren als das anonyme SmartLogin wählen kann.

Freilich bleibt jedem Gast eines maxspot®-Hotspots die Entscheidung, Facebook – oder das Messenger-System WhatsApp, das ebenfalls zum Facebook-Konzern gehört – an unseren Hotspots zu nutzen, selbst vorbehalten. Wir empfehlen Ihnen jedoch, statt­dessen auf ver­gleich­bare, aber weniger »daten­hungrige« Dienste umzusteigen.

Verschüsselte Kommunikation an einem maxspot®

Zur informationellen Selbstbestimmung gehört auch, dass Sie an einem öffent­lichen WLAN-Hotspot selbst darauf achten, Web-Angebote über das HTTPS-Protokoll (z.B. https://website.de/) anzusteuern, denn nur dann wird eine zuverlässige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Ihrer Kommunikations­inhalte garantiert.

Ledig­lich das Laden der Portal­seite des Hotspots erfordert – sofern sie nicht automatisch erscheint wie auf neueren Geräten üblich – der einmalige Abruf einer beliebigen, nicht-verschlüsselten Web-Seite (also in der Form http://website.de/) oder aber der direkte und dann auch verschlüsselte Weg über die Adresse https://slogin.maxspot.de/ bzw. über ihre alternative Kurz­form http://login/.